SV Turm Lahnstein

Schach am Rhein-Lahn-Eck

1. Mannschaft: Knapp vorbei ist auch daneben

Am Sonntag, 28.10.2018 ging es in der 3. Runde auswärts gegen die dritte Mannschaft des SV 03/25 Koblenz. Während die Koblenzer immerhin sechs ihrer ersten acht Spieler an die Bretter brachten, waren bei uns nur vier der ersten acht mit von der Partie. Damit waren die Koblenzer an diesem Tag nominell der Favorit.
Der Wettkampf selbst gestaltete sich aber von Beginn an sehr offen und ging letztlich knapp mit 3,5:4,5 Punkten für uns verloren. Wenig spektakulär endeten die Partien von Stephan Büchner, Ralf Teichgräber und Peter Schreieck jeweils mit einer Teilung der Punkte. Dennis Sanner verlor – zu seiner wie auch zur Überraschung seines Gegners – durch Zeitüberschreitung eine für ihn bequeme Stellung mit einem Mehrbauern, für den sein Gegner sicherlich Kompensation hatte. Bujar Murati gewann seine Partie. In dieser wurden schon sehr früh die ausgetretenen Pfade verlassen. Nach wechselhaften Verlauf geriet der König seines Gegners in Bedrängnis und konnte sich nur durch einen zu großen Materialverlust freikaufen. Thomas Buch gewann seine Partie, in der er seine Initiative am Königsflügel kontinuierlich ausbauen konnte. Diese Initiative versuchte sein Gegner vergeblich mit einem Damenopfer gegen zwei Leichtfiguren zu parieren. Werner Sonnhoff verlor seine bis zu diesem Zeitpunkt gut geführte Partie in vermeintlicher Zeitnot durch schnelles und ungenaues Spiel. Nach seiner Aussage hatte er im Eifer des Gefechts vergessen, dass in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga mit einem Bonus von 30 Sekunden pro Zug gespielt wird und damit seine verbleibende Bedenkzeit nicht nur die auf der Uhr angezeigten wenigen Minuten waren. Die Partie von Michael Sefeloge währte am längsten und ihr Ergebnis sollte auch das Ergebnis des Mannschaftswettkampfes bestimmen. In der Partie wurde zunächst ein Leichtfigurenendspiel erreicht. Danach führte der Weg über ein Bauernendspiel zu einem Endspiel Dame gegen Bauer, das wegen des „falschen“ Bauern leider nicht zu halten war.

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