SV Turm Lahnstein

Schach am Rhein-Lahn-Eck

1.Mannschaft: 6-2 gegen Mayen-Mendig

Die erste Mannschaft konnte in Mendig ihren  für dieses Spieljahr höchsten Sieg einfahren. Was in der Ergebnisliste klar aussieht war es während des Matches aber lange nicht. Die Mayen-Mendiger boten für diese Saison ihre bis dahin wertungsstärkste Mannschaft auf und dennoch waren wir über 100 Punkte im Schnitt vorne.

Es begann früh mit einem Paukenschlag Bujar übersah eine Kombination und verlor 2 Bauern. In der vereinfachten Stellung machte eine Fortführung der Partie keinen Sinn. Mein Gegner spielte recht passiv und ich schob mit Schwarz meine Figuren gegen seinen König. Obwohl die Stellung recht angenehm war, sah ich doch nicht wie es weitergehen sollten. Zum falschen Zeitpunkt wurde Altmeister Kohlei dann aktiv und das Bauernopfer von mir durfte nicht angenommen werden, 1-1. Werner war der einzige Lahnsteiner, der einen wertungsstärkeren Gegner vor sich hatte und der konnte seine Überlegenheit auch ausspielen. Er erreichte eine Stellung in der Werner kein Gegenspiel hatte und reine Verteidigung funktioniert selten, 1-2. Knapp 2 Stunden waren gespielt und zwischendurch meinte Egor, der seinen erstem Saisoneinsatz hatte, dass wir vielleicht schon froh sein können einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Lediglich unser Senior Michael Sefeloge stand besser, als diese Partie auch noch verflachte….. Es passierte lange wenig, ein Lob aber an meine Mitspieler, dass Remisgebote eisern abgelehnt wurden und der Kampfgeist wurde belohnt. Zunächst konnte Ralf bei reduziertem Material Drohungen aufstellen, die nur schwer zu parieren waren. In schon aussichtsloser Stellung überschritt der Mendiger die Zeit, 2-2. Ich musste nach 4,5 Stunden nach Hause,  so dass ich die Stellungen nur bis dahin beurteilen konnte. Aber beim Verlassen des Spiellokals standen alle Lahnsteiner besser und teilweise schon auf Gewinn. Egor kam gut aus der Eröffnung übersah aber einen Generalabtausch, der ein remislisches Endspiel ergab. Hier zeigte er aber seine Spielstärke und er konnte  den Gegner langsam zurückdrängen. In der remislichen Stellung bei Michael Sefeloge brachte der Gegner seinen König zu früh in die Mitte, was einen Bauern einbrachte. Die Stellung war vielleicht noch haltbar, aber wie es dann oft so ist, gerade hier setzt sich die Routine durch. Thomas Stellung litt lange unter einem schwachen weißen Läufer, als der aber auf f3 dem weißen König die Luft nahm und die gegnerischen Figuren band, war die Stellung schon fast gewonnen. Ein Figurengewinn brachte dann die Entscheidung.  Julian spielte im geschlossenen Franzosen eine Stellung, die ich ausnahmsweise ein wenig kenne und als recht günstig für Weiß angesehen wird. Lange schaffte er es nicht daraus einen Vorteil herauszuholen. Bei reduziertem Material konnte er als erster seinen König ins Geschehen werfen und ich denke das entschied die Partie. 6-2 dank einer kämpferisch starken Leistung. Wir stehen jetzt auf Rang 3 einen halben Brettpunkt hinter Trier und einen Mannschaftspunkt hinter Siershahn gegen die es in 3 Wochen zu einer Vorentscheidung kommen wird.

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